Froschfänger

Die Froschfängergruppe der Froschzunft

Während die Seerosen und die Zimmerer in der Froschköniglichen Verordnung aus dem Jahre 1962 noch nicht genannt sind, werden die Froschfänger als wichtige Gruppierung in einem eigenen Abschnitt beschrieben.

Aus den männlichen Kaulquappen werden heldenhafte Froschfänger. Sie müssen ihre Reife durch eine amtliche Prüfung nachweisen, die Ehrengewänder der Zunft tragen und sich täglich üben in der Kräftigung ihrer Halsmuskulatur durch fleißiges Narro-Quakschreien.

Die Froschfängergruppe war die erste Zunftgruppierung, die mit einer einheitlichen Kostümierung auftreten konnte. Aus den blauen Fuhrmannskitteln mit schwarzem Käppi ist inzwischen ein leuchtendes Häs in den Vereinsfarben Gelb und Grün geworden mit einem bequemen Spitzhut

Wie alle anderen Gliederungen auch, haben die Froschfänger spezielle Aufgaben übernommen. Seit der Gasthof Löwen geschlossen hat, bewirten sie die Narren am Schmotzigen Dunschtignachmittag und tragen so zum Narrenbaumsetzen bei. Jedes Jahr zum Aschermittwoch fertigen sie den Strohmann oder Xaverie um ihn anschließend als Sinnbild der verflossenen Fasnacht zu verbrennen.